Auszeichnung

PONDUS erhält Siegel “Innovativ durch Forschung”

Das PONDUS-Team darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen und das Siegel “Innovativ durch Forschung” tragen. Ausgezeichnet wurde PONDUS für das Projekt “Radar”.

Der Stifterverband zeichnet seit 2014 forschende Unternehmen mit dem Siegel “Innovativ durch Forschung” aus. Hintergrund der Auszeichnung ist die besondere Verantwortung, die die Unternehmen in ihrer Tätigkeit und Forschungsarbeit für Staat und Gesellschaft übernehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Stifterverbandes.

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Automatisierung

Automatisierte Verarbeitung von Produktionsaufträgen mit PONDUS

Der Bedarf nach automatisierten Prozessen steigt auch in der Verlagsbranche. Ein zentraler Anwendungsfall ist die elektronische Verarbeitung von Produktionsaufträgen, d. h. die Übermittlung von Produktions- und Auftragsdaten an weiterverarbeitende Betriebe wie Druckereien.

Diese Prozessautomatisierung hat PONDUS zusammen mit seinen Kunden, der Verlagsgruppe Bonnier und dem Aufbau Verlag, und den Druckereien CPI und GGP erfolgreich implementiert.

Im dpr-Interview (Ausgabe 4/2021) erläutern Katja Jaeger (Aufbau), Constance Stifft (Ullstein), Lukas Wehner (CPI) und Dominik Huber (PONDUS) Projektstart, Zusammenarbeit und Chancen der Prozessautomatisierung.

Verlage und Standards – das ist wie Feuer und Wasser, jedenfalls nach Meinung vieler Branchenkenner. Zu gefühlt unterschiedlich und individuell die Anforderungen, zu divers die Produkte und Prozesse. Es geht aber auch anders, wie inzwischen einige Produktionsabteilungen von Verlagen zeigen. Beispiel: die elektronische Verarbeitung von Produktionsaufträgen, also die Weitergabe von Produktions- und Auftragsdaten an weiterverarbeitende Betriebe wie Druckereien.
Verschiedene Verlage sind hier bereits seit längerem mit Technologieunternehmen wie PONDUS und Druckereien wie CPI und GGP aktiv und haben diese umgesetzt. Zu den Hintergründen einer solchen Prozessautomatisierung ein Gespräch mit Katja Jaeger (Aufbau), Constance Stifft (Ullstein), Lukas Wehner (CPI) und Dominik Huber (PONDUS).

Herr Huber, was gab denn den Anstoß für das Projekt der elektronischen Produktionsauftragsverarbeitung?

Huber: Tatsächlich ist die Verlagsgruppe Bonnier zusammen mit den Druckereien CPI und GGP auf uns zugekommen. Der Impuls kam also von den Verlagen und Druckereien. Die Druckereien hatten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine technischen Vorgaben zur Übertragung der Daten und auch kein XML-Schema definiert. Wir haben gemeinsam die Feldlisten erarbeitet und dann das XML-Schema entwickelt. Und über unsere Workflow-Engine haben wir den Prozess zur Übertragung der Daten von der Disposition, über die Beauftragung bis zur Rückbestätigung umgesetzt.

Was war denn der Anstoß in den jeweiligen Verlagen, Produktionsaufträge in einem digitalen, XML-basierten Prozess abzubilden? Wie waren die ersten Projekterfahrungen? Und wie lange dauerte die Umstellung?

Stifft: Der Projektbeginn war 2014. Der Anstoß dazu kam eher von Seiten der Druckereien, um Prozesse zu verschlanken, zu optimieren und die Fehleranfälligkeit zu reduzieren. Unser Projektziel war, vor dem Hintergrund von „Bonnier“ als Verlagsgruppe, die Anbindung von 5 Verlagen in den Prozess von EPA – dem „Elektronischen Produktionsauftrag“. Alle relevanten Informationen sollten sich an einem Ort befinden und von dort via Schnittstelle und XML an die Druckereien übertragen werden. Was wir früh gelernt haben ist: ein solches Projekt geht nicht „nebenher“, dazu ist es zu komplex. Sie brauchen klare Verantwortlichkeiten, es muss umfassend dokumentiert werden und es braucht Zeit. In solchen Projekten ist es auch immer wieder wichtig, den Mehrwert zu kommunizieren, um Vorbehalte zu überwinden, die es ja bei fast jedem neuen Projekt gibt. Diesen ersten Mehrwert hatten wir mit dem Auslösen eines PDFs vom Produktionsauftrag aus Pondus in 2016. Im September 2018 haben wir mit den angeschlossenen Druckereien GGP und CPI das Projekt EPA „1.0“ beenden können und die Übertragung der XML ging nach ausreichender Probephase endgültig in die Produktivsysteme der angeschlossenen Druckereien.

Über

Constance Stifft ist gelernte Schriftsetzerin und Kauffrau. Sie ist seit Anfang 2000 bei den Ullstein Buchverlagen in Berlin (bis 2004 in München) als Herstellerin tätig. Sie war im Projektteam von Pondus für die Herstellung zuständig und beschäftigt sich seit der Einführung 2012 für die relevanten Themen im Zusammenhang mit dem Verlagssystem. Das Projekt EPA leitete sie verlagsübergreifend von 2014 bis 2018.

Dominik Huber ist Mitgründer und seit 2013 geschäftsführender Gesellschafter der PONDUS Software GmbH. PONDUS unterhält Standorte in Hannover und München. Zu den PONDUS-Kunden zählen rund 40 Verlage, darunter neben den Verlagsgruppen Bonnier und Holtzbrinck u. a. die Verlage Aufbau, Edel, Ernst Klett, Frech, Herder, Kein & Aber, Mare und Stiftung Warentest. Zuvor war er viele Jahre bei Droemer Knaur. Dort wurde 2003 zusammen mit der Software-Firma ID.on die erste Version von PONDUS entwickelt.

Lukas Wehner ist Leiter Application Development in der CPI Deutschland Gruppe. Zu seinem Aufgabenbereich zählen nicht nur die digitalen Anbindungen an die Verlage sondern auch die Weiterentwicklung der Kundenportale und Digitalen Services der CPI Gruppe.

Katja Jaeger ist seit 2017 Herstellungsleiterin für die Verlage der Aufbau Gruppe und für Die Andere Bibliothek. Nach ihrem Studium an der HdM Stuttgart arbeitete sie einige Jahre als Herstellerin in Hamburg, bevor sie zum Hatje Cantz Verlag und danach zu De Gruyter wechselte.

Jaeger: Der Prozess der Informationsübergabe an Druckereien lief bei Aufbau zwar weitestgehend standardisiert, aber analog. So war es von Vorteil, dass es noch keine Lösungsansätze in diesem Bereich gab und PONDUS neu im Haus eingeführt wurde. Das System brachte beste Voraussetzungen für ein solches Projekt mit. Kern-Intention des Projekts waren Schnelligkeit und Transparenz, auch Ortsungebundenheit spielte eine Rolle – gerade jetzt haben wir gemerkt, wie wichtig die Möglichkeit zu dezentralem Arbeiten sein kann. Dazu kam der Bedarf nach Vereinheitsponsored: Prozessautomatisierung lichung der Druckaufträge, sodass zentral gepflegte Informationen für verschiedene Produktionen, beispielsweise Nachauflagen oder Nachdrucke von Kleinstmengen, ohne Doppelaufwand wiederverwendbar sind. Bei Aufbau haben wir von den ersten Gesprächen bis zur Umsetzung gut zwei Jahre benötigt: Ende 2018 ging es los, 2020 ergaben sich mit Corona dann aber auch erstmal andere Probleme, heute stehen wir kurz vor der Fertigstellung. Die reine Umsetzungs- und Programmierzeit war tatsächlich aber überschaubar.

Wie sah dann die konkrete Umsetzung aus?

Jaeger: Wir pflegen alle relevanten Informationen in definierter Weise in PONDUS und geben aktuell ein PDF als Disposition und Druckauftrag aus. Im Moment wird dies auf den direkten XML-Transfer umgestellt. Die Basis dafür ist eine zwischen Verlag und Druckerei abgestimmte Export-XML mit den relevanten Auftragsinformationen, die vom Verlag erbringbare und für die Druckerei verarbeitbare Informationen enthält und weitestgehend alle Produktformen beschreibbar macht. Ein wichtiger Aspekt ist die zentrale Verarbeitung der XML-Datei seitens der Druckerei, um die Auftragsdaten für alle Produktionsstandorte von CPI nutzbar zu machen. Wichtig war uns für unser Verlagshaus zusätzlich ein interner Freigabeprozess, der in PONDUS implementiert werden musste.

Stifft: Zu Beginn mussten wir uns zunächst mit Vereinheitlichungen in diversen Bereichen beschäftigen. Die Komplexität bei einem solchen Standardisierungsprozess entsteht eher durch ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Sprache, etwa wie man verschiedene Veredelungsformen einheitlich benennt. Hinzu kommen Zeitfaktoren, heißt die Erarbeitung eines definierten Workflows mit entsprechenden Statusänderungen. Welche Informationen müssen übertragen werden, etwa bei der Disposition? Wann passiert etwas „Juristisches“, wie die Auftragserteilung? Dazu benötigen Sie feste Feldstrukturen und -inhalte und gleiche Begrifflichkeiten in der XML. Außerdem ist es unumgänglich alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen, was uns in diesem Projekt gelungen ist, um sich u. a. auf eine einheitliche Schnittstellenbeschreibung zu einigen und damit einen offenen Standard zu schaffen. Und ja, angefangen haben wir ganz pragmatisch zunächst mit einem klassischen Flussdiagramm zur Abbildung des gesamten Prozesses.

Ist das Projekt der elektronischen Verarbeitung von Produktionsaufträgen mittels XML jetzt für Sie beendet oder sehen Sie weitere Ausbaustufen?

Jaeger: Natürlich lässt sich das weiter ausbauen, etwa mit der Vorausplanung von Terminen, der Übersicht von Materialverfügbarkeiten, Auftragsstati, und dem generellen Rücklauf von Informationen aus der Druckerei.

Stifft: Sicher gibt es noch Potential: Ist die Lieferung eingetroffen, wie hoch ist die Liefermenge – diese Informationen, bisher separat auf dem Lieferschein, hätte ich gerne als Rückmeldung ins System. Zukünftig sehe ich weitere Möglichkeiten in der Nutzung des Workflows bis hin zur Rechnungsstellung und der Abbildung etwaiger Reklamationen.

Herr Wehner, das war jetzt die Verlagssicht auf die elektronische Verarbeitung von Produktionsaufträgen. Wie ist die Sicht einer Druckerei auf das Thema?

Wehner: Im Kern nicht anders als von Frau Stifft und Frau Jaeger formuliert. Wobei wir mit der technischen Implementierung kein Neuland betreten, oft initiieren wir ja solche Prozesse. Sobald wir vom Kunden eine XST-Beschreibung der XML-Struktur und ParameterListe bekommen, können wir recht schnell eine Schnittstelle bauen. Da hilft es natürlich, mit einem Anbieter wie PONDUS zusammenzuarbeiten. CPI hat einen internen, eigenen Standard, wir dokumentieren auch unsere Schnittstelle, um jedem Kunden schon einen Vorschlag machen zu können. Natürlich gibt es noch Verlage, die Produktionsaufträge in unterschiedlichsten Formaten liefern. Wir merken aber in den letzten zwei bis drei Jahren: die Kunden streben auf einen Prozess zu, per Knopfdruck die Auftragsinformationen und/oder Druckdaten weiterzugeben. Wir machen inzwischen pro Jahr etwa eine viertel Million Aufträge über solche Schnittstellen.

Worin sehen Sie den konkreten Vorteil?

Es geht damit los, dass es einfach weniger Reklamationen gibt. Auf die gleiche Anzahl Mitarbeiter in den Verlagen kommen inzwischen immer mehr und kleinteiligere Aufträge, viel mehr Geschäftsvorfälle. Idealerweise ist die Übergabe der Informationen rückfragefrei, transparent und strukturiert. Wenn sich die Qualität der Daten verbessert muss ein Vorfall nicht mehrfach angefasst werden, wir haben einen schnelleren Ablauf bei weniger „Unfällen“. In der Vergangenheit hatten wir in diesem Bereich über den Daumen 80 % Nachfragen und „Fehler“, diese sind heute auf 10 % zurückgegangen.

Wo geht die Reise im Bereich der Standardisierung hin?

Auf lange Sicht könnte ich mir bei Verlagen in machen Bereichen etwas vorstellen, dass es im Automotive-Bereich als „Plattformen“ schon lange gibt. Ein englischer Kollege hat dafür den Begriff „Projekt XYZ“ geschaffen: Informationen werden standardisiert übergeben für Druckvariante X, übergeben werden aber auch gleichzeitig Ausstattungsformen für weitere Produktvarianten Y und Z. Vorteil: Der Titel muss nur einmal angefasst werden, weitere Editionen, Lagerautomatisierung und eine eventuelle Printon-Demand-Produktion sind quasi vorprogrammiert. Die komplette Automatisierung der Wertschöpfungskette bei der Buchproduktion sozusagen.

Herr Huber, wie sehen Sie die weitere Entwicklung des Projekts Standardisierung elektronischer Produktionsaufträge?

Huber: Es freut uns sehr, dass es gelungen ist, mit Bonnier, CPI und GGP einen sauberen, stabilen und effizienten Prozess zur Übertragung elektronischer Produktionsaufträge aufzubauen. Zusammen mit Aufbau haben wir den XMLStandard weiter entwickelt und wollen natürlich auch weitere Verlagskunden für EPA begeistern. Darüber hinaus planen wir, den XML-Standard auszubauen (z. B. im Bereich 4C) und auch weitere Druckereien ins Boot zu holen. Standards helfen schließlich allen Branchenteilnehmern, weswegen wir hier auch noch reichlich Potenzial sehen.

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Künstliche Intelligenz

Gut zu wissen – Kleines ABC der KI

Dr. Julia König hat die wichtigsten Begriffe rund um KI zusammengestellt:

About

Dr. Julia König ist Gründerin und Geschäftsführerin des KI-Unternehmens Ehrenmüller GmbH, das maßgeschneiderte KI-Lösungen für innovative mittelständische Unternehmen entwickelt.

Sie studierte Mathematik an der TU München und École Polytechnique in Frankreich und promovierte an der TU Hamburg im Bereich der Graphentheorie und Kombinatorik. Nach ihrer Promotion arbeitete sie zunächst als Data Scientist bei Sixt und Bosch und gründete 2018 das Unternehmen Ehrenmüller – https://www.ehrenmueller.ai/

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Kataloge

Katalogproduktion mit PONDUS

Die Vorschauproduktion wird von PONDUS schon seit vielen Jahren unterstützt. In den letzten Monaten hat das PONDUS-Team die bereits vorhandenen Möglichkeiten erweitert: Druckdaten können nun über flexible Templates direkt aus Pondus heraus erzeugt werden.

Die Neuerungen bringen viele Vorteile: 

Eine Kombination verschiedener PONDUS-Module und Funktionen gewährleistet einen optimalen Prozessablauf und ein ansprechendes Ergebnis in der Vorschauproduktion.

Durch das Modul “Katalog” wird der Gestaltungsprozess verschiedenster Verkaufsunterlagen vereinfacht: Mit wenigen Klicks können aussagekräftige Kataloge zusammengestellt werden. 

In PONDUS bereits gepflegte Informationen wie bibliografische Daten, Texte und Cover werden automatisiert genutzt und eingebunden. Vorgegebene Templates vereinfachen die Katalogerstellung, lassen aber auch genug Spielraum für eine verlagsspezifische Gestaltung: Verschiedene Seitensegmente ermöglichen die individuelle Anordnung und Präsentation von Titeln auf einzelnen Seiten oder in ganzen Katalogstrecken. Flexibel konfigurierbare Farbschemata ermöglichen es, ganze Kataloge oder einzelne Themenabschnitte unterschiedlich anzulegen und hervorzuheben. Weiterhin können auch komplette individuell und vorab gestaltete Seiten im Katalog hochgeladen werden, z. B. für spezielle Marketingkampagnen.

Ein weiterer Vorteil, den die Pflege und Nutzung der Daten mit sich bringt: Metadaten stehen nun deutlich früher und in besserer Qualität für ONIX-Exporte zur Verfügung. Durch die zentrale Datenpflege reduziert sich der interne Aufwand und durch die automatisierte Produktion die externen Kosten.

Mit dem Katalogmodul können Vorlagendateien voll automatisiert direkt aus dem System heraus zu erzeugt werden. Dafür stehen Seitenaufrisse, eine Standard-Vorvorschau (Bildschirmqualität) und XML-Exporte zur Verfügung. 

Druckfähige Dateien können ebenfalls direkt aus PONDUS exportiert werden. Für diese zusätzlichen technischen Optionen wurde das Modul “Katalogproduktion” entwickelt. Darin enthalten ist die Nutzung der neu entwickelten Standardtemplates, die auch verlagsindividuell angepasst werden können. Auch die benötigten technischen Kapazitäten werden mit diesem Modul abgedeckt.

Durch diese neuen Möglichkeiten der Katalogproduktion direkt in PONDUS entfällt die oft aufwändige und nachgeordnete Gestaltung unter Einbindung von weiteren externen Programmen wie z. B. InDesign. 

Eine ganze Reihe von PONDUS-Kunden nutzt das Katalogtool zur Produktion von Verkaufsunterlagen und anderen Werbemitteln, unter ihnen auch die Bonnier-Verlage. Mit Piper hat ebenfalls einer der renommiertesten Publikumsverlage den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit PONDUS vollzogen: In PONDUS werden alle Inhalte über individuell konfigurierbare Templates in eine Druckvorstufe überführt. Der Zwischenschritt über ein Layoutprogramm entfällt. Die Piper-Herbstprogramme lagen nicht nur pünktlich in gedruckter Form vor, sie waren auch inhaltlich aktueller und verlässlicher, als es herkömmlich produzierte Vorschauen generell und besonders in dieser Situation hätten sein können. Dazu Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper

“An ihm [Korrekturprozess, Anm. d. R.] kann man vielleicht am klarsten sehen, warum sich eine solche Umstellung lohnt. Früher haben Ausdrucke die lange Reise durch den Verlag angetreten und sind dann, nach einiger Abstimmungs- und Erinnerungskommunikation, in der Grafik gelandet. Am Ende waren also alle aktuellen und präzisen Informationen Teil eines Grafikdokuments, auf das direkt kaum jemand Zugriff hatte. Jetzt ist klar: Wer etwas korrigieren oder ergänzen möchte, tut dies in PONDUS – und nur dort. Und mit einem klaren Rechtemanagement im System stellen wir sicher, dass alle sehen können, was für sie relevant ist, und bearbeiten dürfen, was sie verantworten. […] Alle machen alles gleichzeitig live und in PONDUS. So hat sich z. B. die Zusammenarbeit von Lektorat, Marketing, Presse und Vertrieb noch stärker von einem „Nacheinander“ zu einem „Miteinander“ entwickelt, von einem linearen Prozess zu einer vernetzten Kommunikation.”

Eine weitere Neuerung in PONDUS ist die Erstellung von Online-Blätterkatalogen: Mit der angebundenen Software publishing.one können aus den Katalogen in PONDUS automatisiert Blätterkataloge erzeugt werden. Damit ist der Vorschau-Korrekturprozess deutlich vereinfacht. Der Link zur digitalen Vorschau kann z. B. Autoren, Kunden und Multiplikatoren zur Verfügung gestellt werden, um die Anzahl gedruckter Vorschauen zu reduzieren. 

Das Modul “Katalog” kann einzeln lizenziert und durch eine Lizenzierung der beiden Module “Katalogproduktion” und “Blätterkatalog” vervollständigt werden. Sprechen Sie uns für die Möglichkeiten zur Lizenzierung gerne an!

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News

Von der Zukunftsvision zum Verlagsalltag: PONDUS auf der future!publish 2022

Auch auf der diesjährigen, erneut digitalen future!publish ist PONDUS vertreten.

Am 11. Februar 2022, 9:30-11:00 gewährt das Team von PONDUS Radar gemeinsam mit Verantwortlichen aus Verlagen Einblicke in Design und Umsetzung von KI-Anwendungen:

Gerne wird von Künstlicher Intelligenz als „Zukunftstechnologie“ gesprochen. Das trifft in der Buchbranche nur noch bedingt zu, denn KI-Anwendungen liefern in einigen Unternehmen bereits heute konkrete Ergebnisse. Aber wie verändert sich die Zusammenarbeit, wenn datengestützte Entscheidungen immer wichtiger werden? Wie gestaltet sich der Austausch zwischen Mensch und Maschine? Und welche Auswirkungen hat es auf die Workflows, wenn KI-gestützte Prognosen Teil des Verlagsalltags werden?

Das Team gewährt Einblicke und diskutiert mit den Teilnehmer*innen des Webinars, mit welchen Use Cases Entscheidungen in Unternehmen der Buchbranche weiter verbessert werden können.

Details finden Sie auch auf den Seiten der future!publish: Von der Zukunftsvision zum Verlagsalltag: wie Verlage von KI-Anwendungen profitieren und was das für ihre Prozesse bedeutet.

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PONDUS RADAR

Künstliche Intelligenz für Verlage: Absatzprognosen um über 50 Prozent genauer

PONDUS Radar präsentiert erste Ergebnisse aus Pilotprojekten mit den Verlagen Herder und Klett-Cotta zum Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Verlage überschätzen ihre Absätze in der Regel deutlich. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lässt sich die Genauigkeit von Absatzprognosen jedoch signifikant verbessern – um bis zu 53 Prozent. Das ergaben Pilotprojekte des Softwareanbieters PONDUS aus Hannover mit den Verlagen Herder und Klett-Cotta.

Präzisere Absatzprognosen sind eine zentrale Herausforderung für Verlage. Das ist ein Befund einer Studie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Buchbranche, die PONDUS im vergangenen Jahr mit der Leibniz Universität Hannover durchgeführt hat und die die Basis für die Pilotprojekte bildet. Absatzprognosen sind maßgeblich für die Höhe der Erstauflage. Ist sie zu hoch, drohen erhebliche Kosten etwa durch Lagerung und Lagerbereinigung. Ist sie zu niedrig, trüben Umsatzverluste durch Lieferengpässe und höhere Druck- und Logistikkosten das Ergebnis. Hier setzt PONDUS RADAR an und liefert mit Hilfe Künstlicher Intelligenz deutlich treffsicherere Absatzprognosen.

Vergleich der Prognosesummen KI und Mensch mit dem tatsächlichen IST-Absatz

Für Philipp Lindinger, Geschäftsführer des Herder Verlags, ist die Zusammenarbeit mit PONDUS RADAR »ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer Digitalisierungsstrategie, die wir konsequent vorantreiben. Das passt auch zu unserer Mindset-Veränderung im Haus: In Zukunft wollen wir noch stärker fakten- und systembasiert analysieren und entscheiden.« Simon Biallowons, ebenfalls Geschäftsführer des Herder Verlags, ergänzt: »Mit PONDUS RADAR können wir unsere publizistischen Ergebnisse noch genauer analysieren und so wichtige Erkenntnisse für unsere Programmarbeit gewinnen. Das treibt uns an: zu verstehen, was wir noch besser machen können und was die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser sind.«

Den integralen Aspekt des Einsatzes von KI betont Dr. Andreas Falkinger, Geschäftsführer von Klett-Cotta: »Für uns ist entscheidend, dass die KI-Anwendungen Bestandteil unserer Verlagsprozesse werden. Deshalb entwickeln und gestalten wir das Pilotprojekt gemeinsam mit PONDUS RADAR. Dank dieses integralen Ansatzes können wir unsere geschäftsentscheidenden Prozesse optimal miteinander verzahnen. Langfristig werden strukturierte Daten und KI uns helfen, Zeit und Geld zu sparen, Risiken zu minimieren und bessere Entscheidungen zu treffen.«

»Aussagekräftige Daten sind insbesondere in Verlagen mehr als ausreichend vorhanden – wir möchten sie dabei unterstützen, diese Schätze zu heben«, sagt PONDUS-Geschäftsführer Dominik Huber über die Ziele von PONDUS RADAR. »Je besser die Daten strukturiert und vernetzt werden, desto klarer werden die Einsichten, die sich mit Hilfe von KI-Anwendungen aus ihnen ableiten lassen, und desto besser die Entscheidungen, die sich auf diese Einsichten stützen. Das ist eine Innovation, die Verlage signifikant voranbringen wird.«

Über PONDUS

Die PONDUS Software GmbH unterstützt mit ihrer gleichnamigen Software inzwischen über 40 Verlagshäuser bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Das Produkt PONDUS RADAR ermöglicht die voll integrierte Datenanalyse, Planung, Forecasting und die Steuerung von Prozessen in Verlagen. Die Entwicklung von PONDUS RADAR wurde mit dem Forschungsprojekt „Datengestützte Entscheidungen und Künstliche Intelligenz im Buchmarkt“ von der Leibniz Universität Hannover wissenschaftlich vorbereitet. Das Projekt wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Prozesse

Prozessoptimierung durch ein Zusammenspiel von Standards und Systemen

Standards und Standardisierung spielen eine zentrale Rolle in Verlagen, was sich u.a. in Workflows zeigt. Bei der Produktentstehung unterstützen sie einen idealen Prozess von der Projektplanung bis zum fertigen Produkt.

PONDUS und die pagina GmbH Publikationstechnologien, die sich auf Datenformate und digitale Verlagsinhalte spezialisiert hat, stellen sich als Planungs- und als Produktionssystem der Herausforderung, gemeinsam Ideen und Lösungen für eine optimale Standardisierung zu finden.

In der neuesten dpr-Ausgabe (5/2021) ermitteln Tobias Ott (pagina GmbH) und Dominik Huber (PONDUS) Möglichkeiten und Anwendungsfälle für ein Zusammenspiel: Was unterscheidet “Standards” von “standardisierten Prozessen” in der Verlagsbranche? Wie können bei einer Vielzahl an Datenformaten die Anforderungen unterschiedlichster Verlage erfüllt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, bereits vorhandene Daten möglichst effektiv zu nutzen?

Das vollständige Interview steht im dpr 5/21 zum Nachlesen bereit.

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News

PONDUS-Projekt erhält EU-Förderung

Das Thema KI (Künstliche Intelligenz) wird auch für Verlage zunehmend relevanter. Klar, dass hier der erste Ansprechpartner die Verlagssoftware ist. PONDUS hat sich der Herausforderung “KI in Verlagen” gestellt und ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Leibniz Universität Hannover gestartet. 

Die weitere Entwicklung für den Einsatz in der Verlags-Praxis wird bei PONDUS – zusammen mit dem Team der Universität Hannover – fortgesetzt. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt durch den “Europäischen Fonds für regionale Entwicklung” (EFRE).

Der EFRE konzentriert seine Investitionen auf mehrere Schwerpunktbereiche, u.a. Forschung und Innovation und digitale Agenda.

Die Fördermittel unterstützen die Zielsetzung des PONDUS-Projekts, “eine intelligente kontextualisierte Datenauswertung und Interpretation im Buchmarkt zu entwickeln”.

PONDUS hat sich zum Ziel gesetzt, seine Verlage mithilfe datengestützter Entscheidungen zukunftsfähig zu machen. Daten aus verschiedenen Quellen werden analysiert und geben Aufschluss über die Entwicklungen am Buchmarkt. Mithilfe der Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von KI bieten, werden Verlage zielgerichtete und zukunftsweisende Entscheidungen treffen können.

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News

Wir spenden einen Wald – PONDUS setzt sich für nachhaltigen Klimaschutz ein

Wir nehmen unsere ökologische Verantwortung ernst und möchten einen nachhaltigen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Daher haben wir von PONDUS uns dieses Jahr zum Abschluss etwas Besonderes überlegt:

Wir unterstützen das Projekt “Plant for the Planet” und spenden für jeden aktiven PONDUS-Nutzer und jede aktive PONDUS-Nutzerin einen Baum: Mit 3.166 Bäumen pflanzen wir so einen ganzen Wald!

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie auf der Seite von “Plant for the Planet”: https://www.plant-for-the-planet.org/de/informieren/idee-ziel 

Wir möchten uns auf diesem Weg auch bei all unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern für ihr Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir freuen uns auf viele neue gemeinsame und spannende Projekte im nächsten Jahr!

Das PONDUS-Team wünscht ein schönes Weihnachtsfest und eine erholsame Zeit. Starten Sie gesund ins Jahr 2021!

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Kataloge

PONDUS erweitert Funktionen zur Katalogproduktion

Die Vorschauproduktion wird von PONDUS schon seit vielen Jahren unterstützt. In den letzten Monaten hat das PONDUS-Team die bereits vorhandenen Möglichkeiten erweitert: Druckdaten können nun über flexible Templates direkt aus Pondus heraus erzeugt werden.

Die Neuerungen bringen viele Vorteile: 

Eine Kombination verschiedener PONDUS-Module und Funktionen gewährleistet einen optimalen Prozessablauf und ein ansprechendes Ergebnis in der Vorschauproduktion.

Durch das Modul “Katalog” wird der Gestaltungsprozess verschiedenster Verkaufsunterlagen vereinfacht: Mit wenigen Klicks können aussagekräftige Kataloge zusammengestellt werden. 

In PONDUS bereits gepflegte Informationen wie bibliografische Daten, Texte und Cover werden automatisiert genutzt und eingebunden. Vorgegebene Templates vereinfachen die Katalogerstellung, lassen aber auch genug Spielraum für eine verlagsspezifische Gestaltung: Verschiedene Seitensegmente ermöglichen die individuelle Anordnung und Präsentation von Titeln auf einzelnen Seiten oder in ganzen Katalogstrecken. Flexibel konfigurierbare Farbschemata ermöglichen es, ganze Kataloge oder einzelne Themenabschnitte unterschiedlich anzulegen und hervorzuheben. Weiterhin können auch komplette individuell und vorab gestaltete Seiten im Katalog hochgeladen werden, z. B. für spezielle Marketingkampagnen.

Ein weiterer Vorteil, den die Pflege und Nutzung der Daten mit sich bringt: Metadaten stehen nun deutlich früher und in besserer Qualität für ONIX-Exporte zur Verfügung. Durch die zentrale Datenpflege reduziert sich der interne Aufwand und durch die automatisierte Produktion die externen Kosten.

Mit dem Katalogmodul können Vorlagendateien voll automatisiert direkt aus dem System heraus zu erzeugt werden. Dafür stehen Seitenaufrisse, eine Standard-Vorvorschau (Bildschirmqualität) und XML-Exporte zur Verfügung. 

Druckfähige Dateien können ebenfalls direkt aus PONDUS exportiert werden. Für diese zusätzlichen technischen Optionen wurde das Modul “Katalogproduktion” entwickelt. Darin enthalten ist die Nutzung der neu entwickelten Standardtemplates, die auch verlagsindividuell angepasst werden können. Auch die benötigten technischen Kapazitäten werden mit diesem Modul abgedeckt.

Durch diese neuen Möglichkeiten der Katalogproduktion direkt in PONDUS entfällt die oft aufwändige und nachgeordnete Gestaltung unter Einbindung von weiteren externen Programmen wie z. B. InDesign. 

Eine ganze Reihe von PONDUS-Kunden nutzt das Katalogtool zur Produktion von Verkaufsunterlagen und anderen Werbemitteln, unter ihnen auch die Bonnier-Verlage. Mit Piper hat ebenfalls einer der renommiertesten Publikumsverlage den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit PONDUS vollzogen: In PONDUS werden alle Inhalte über individuell konfigurierbare Templates in eine Druckvorstufe überführt. Der Zwischenschritt über ein Layoutprogramm entfällt. Die Piper-Herbstprogramme lagen nicht nur pünktlich in gedruckter Form vor, sie waren auch inhaltlich aktueller und verlässlicher, als es herkömmlich produzierte Vorschauen generell und besonders in dieser Situation hätten sein können. Dazu Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper

»An ihm [Korrekturprozess, Anm. d. R.] kann man vielleicht am klarsten sehen, warum sich eine solche Umstellung lohnt. Früher haben Ausdrucke die lange Reise durch den Verlag angetreten und sind dann, nach einiger Abstimmungs- und Erinnerungskommunikation, in der Grafik gelandet. Am Ende waren also alle aktuellen und präzisen Informationen Teil eines Grafikdokuments, auf das direkt kaum jemand Zugriff hatte. Jetzt ist klar: Wer etwas korrigieren oder ergänzen möchte, tut dies in PONDUS – und nur dort. Und mit einem klaren Rechtemanagement im System stellen wir sicher, dass alle sehen können, was für sie relevant ist, und bearbeiten dürfen, was sie verantworten. […] Alle machen alles gleichzeitig live und in PONDUS. So hat sich z. B. die Zusammenarbeit von Lektorat, Marketing, Presse und Vertrieb noch stärker von einem „Nacheinander“ zu einem „Miteinander“ entwickelt, von einem linearen Prozess zu einer vernetzten Kommunikation.«

Eine weitere Neuerung in PONDUS ist die Erstellung von Online-Blätterkatalogen: Mit der angebundenen Software publishing.one können aus den Katalogen in PONDUS automatisiert Blätterkataloge erzeugt werden. Damit ist der Vorschau-Korrekturprozess deutlich vereinfacht. Der Link zur digitalen Vorschau kann z. B. Autoren, Kunden und Multiplikatoren zur Verfügung gestellt werden, um die Anzahl gedruckter Vorschauen zu reduzieren. 

Das Modul “Katalog” kann einzeln lizenziert und durch eine Lizenzierung der beiden Module “Katalogproduktion” und “Blätterkatalog” vervollständigt werden. Sprechen Sie uns für die Möglichkeiten zur Lizenzierung gerne an!

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