Auszeichnung

PONDUS erhält Siegel “Innovativ durch Forschung”

Das PONDUS-Team darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen und das Siegel “Innovativ durch Forschung” tragen. Ausgezeichnet wurde PONDUS für das Projekt “Radar”.

Der Stifterverband zeichnet seit 2014 forschende Unternehmen mit dem Siegel “Innovativ durch Forschung” aus. Hintergrund der Auszeichnung ist die besondere Verantwortung, die die Unternehmen in ihrer Tätigkeit und Forschungsarbeit für Staat und Gesellschaft übernehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Stifterverbandes.

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News

Von der Zukunftsvision zum Verlagsalltag: PONDUS auf der future!publish 2022

Auch auf der diesjährigen, erneut digitalen future!publish ist PONDUS vertreten.

Am 11. Februar 2022, 9:30-11:00 gewährt das Team von PONDUS Radar gemeinsam mit Verantwortlichen aus Verlagen Einblicke in Design und Umsetzung von KI-Anwendungen:

Gerne wird von Künstlicher Intelligenz als „Zukunftstechnologie“ gesprochen. Das trifft in der Buchbranche nur noch bedingt zu, denn KI-Anwendungen liefern in einigen Unternehmen bereits heute konkrete Ergebnisse. Aber wie verändert sich die Zusammenarbeit, wenn datengestützte Entscheidungen immer wichtiger werden? Wie gestaltet sich der Austausch zwischen Mensch und Maschine? Und welche Auswirkungen hat es auf die Workflows, wenn KI-gestützte Prognosen Teil des Verlagsalltags werden?

Das Team gewährt Einblicke und diskutiert mit den Teilnehmer*innen des Webinars, mit welchen Use Cases Entscheidungen in Unternehmen der Buchbranche weiter verbessert werden können.

Details finden Sie auch auf den Seiten der future!publish: Von der Zukunftsvision zum Verlagsalltag: wie Verlage von KI-Anwendungen profitieren und was das für ihre Prozesse bedeutet.

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PONDUS RADAR

Künstliche Intelligenz für Verlage: Absatzprognosen um über 50 Prozent genauer

PONDUS Radar präsentiert erste Ergebnisse aus Pilotprojekten mit den Verlagen Herder und Klett-Cotta zum Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Verlage überschätzen ihre Absätze in der Regel deutlich. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lässt sich die Genauigkeit von Absatzprognosen jedoch signifikant verbessern – um bis zu 53 Prozent. Das ergaben Pilotprojekte des Softwareanbieters PONDUS aus Hannover mit den Verlagen Herder und Klett-Cotta.

Präzisere Absatzprognosen sind eine zentrale Herausforderung für Verlage. Das ist ein Befund einer Studie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Buchbranche, die PONDUS im vergangenen Jahr mit der Leibniz Universität Hannover durchgeführt hat und die die Basis für die Pilotprojekte bildet. Absatzprognosen sind maßgeblich für die Höhe der Erstauflage. Ist sie zu hoch, drohen erhebliche Kosten etwa durch Lagerung und Lagerbereinigung. Ist sie zu niedrig, trüben Umsatzverluste durch Lieferengpässe und höhere Druck- und Logistikkosten das Ergebnis. Hier setzt PONDUS RADAR an und liefert mit Hilfe Künstlicher Intelligenz deutlich treffsicherere Absatzprognosen.

Vergleich der Prognosesummen KI und Mensch mit dem tatsächlichen IST-Absatz

Für Philipp Lindinger, Geschäftsführer des Herder Verlags, ist die Zusammenarbeit mit PONDUS RADAR »ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer Digitalisierungsstrategie, die wir konsequent vorantreiben. Das passt auch zu unserer Mindset-Veränderung im Haus: In Zukunft wollen wir noch stärker fakten- und systembasiert analysieren und entscheiden.« Simon Biallowons, ebenfalls Geschäftsführer des Herder Verlags, ergänzt: »Mit PONDUS RADAR können wir unsere publizistischen Ergebnisse noch genauer analysieren und so wichtige Erkenntnisse für unsere Programmarbeit gewinnen. Das treibt uns an: zu verstehen, was wir noch besser machen können und was die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser sind.«

Den integralen Aspekt des Einsatzes von KI betont Dr. Andreas Falkinger, Geschäftsführer von Klett-Cotta: »Für uns ist entscheidend, dass die KI-Anwendungen Bestandteil unserer Verlagsprozesse werden. Deshalb entwickeln und gestalten wir das Pilotprojekt gemeinsam mit PONDUS RADAR. Dank dieses integralen Ansatzes können wir unsere geschäftsentscheidenden Prozesse optimal miteinander verzahnen. Langfristig werden strukturierte Daten und KI uns helfen, Zeit und Geld zu sparen, Risiken zu minimieren und bessere Entscheidungen zu treffen.«

»Aussagekräftige Daten sind insbesondere in Verlagen mehr als ausreichend vorhanden – wir möchten sie dabei unterstützen, diese Schätze zu heben«, sagt PONDUS-Geschäftsführer Dominik Huber über die Ziele von PONDUS RADAR. »Je besser die Daten strukturiert und vernetzt werden, desto klarer werden die Einsichten, die sich mit Hilfe von KI-Anwendungen aus ihnen ableiten lassen, und desto besser die Entscheidungen, die sich auf diese Einsichten stützen. Das ist eine Innovation, die Verlage signifikant voranbringen wird.«

Über PONDUS

Die PONDUS Software GmbH unterstützt mit ihrer gleichnamigen Software inzwischen über 40 Verlagshäuser bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Das Produkt PONDUS RADAR ermöglicht die voll integrierte Datenanalyse, Planung, Forecasting und die Steuerung von Prozessen in Verlagen. Die Entwicklung von PONDUS RADAR wurde mit dem Forschungsprojekt „Datengestützte Entscheidungen und Künstliche Intelligenz im Buchmarkt“ von der Leibniz Universität Hannover wissenschaftlich vorbereitet. Das Projekt wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Prozesse

Prozessoptimierung durch ein Zusammenspiel von Standards und Systemen

Standards und Standardisierung spielen eine zentrale Rolle in Verlagen, was sich u.a. in Workflows zeigt. Bei der Produktentstehung unterstützen sie einen idealen Prozess von der Projektplanung bis zum fertigen Produkt.

PONDUS und die pagina GmbH Publikationstechnologien, die sich auf Datenformate und digitale Verlagsinhalte spezialisiert hat, stellen sich als Planungs- und als Produktionssystem der Herausforderung, gemeinsam Ideen und Lösungen für eine optimale Standardisierung zu finden.

In der neuesten dpr-Ausgabe (5/2021) ermitteln Tobias Ott (pagina GmbH) und Dominik Huber (PONDUS) Möglichkeiten und Anwendungsfälle für ein Zusammenspiel: Was unterscheidet “Standards” von “standardisierten Prozessen” in der Verlagsbranche? Wie können bei einer Vielzahl an Datenformaten die Anforderungen unterschiedlichster Verlage erfüllt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, bereits vorhandene Daten möglichst effektiv zu nutzen?

Das vollständige Interview steht im dpr 5/21 zum Nachlesen bereit.

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News

PONDUS-Projekt erhält EU-Förderung

Das Thema KI (Künstliche Intelligenz) wird auch für Verlage zunehmend relevanter. Klar, dass hier der erste Ansprechpartner die Verlagssoftware ist. PONDUS hat sich der Herausforderung “KI in Verlagen” gestellt und ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Leibniz Universität Hannover gestartet. 

Die weitere Entwicklung für den Einsatz in der Verlags-Praxis wird bei PONDUS – zusammen mit dem Team der Universität Hannover – fortgesetzt. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt durch den “Europäischen Fonds für regionale Entwicklung” (EFRE).

Der EFRE konzentriert seine Investitionen auf mehrere Schwerpunktbereiche, u.a. Forschung und Innovation und digitale Agenda.

Die Fördermittel unterstützen die Zielsetzung des PONDUS-Projekts, “eine intelligente kontextualisierte Datenauswertung und Interpretation im Buchmarkt zu entwickeln”.

PONDUS hat sich zum Ziel gesetzt, seine Verlage mithilfe datengestützter Entscheidungen zukunftsfähig zu machen. Daten aus verschiedenen Quellen werden analysiert und geben Aufschluss über die Entwicklungen am Buchmarkt. Mithilfe der Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von KI bieten, werden Verlage zielgerichtete und zukunftsweisende Entscheidungen treffen können.

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News

Wir spenden einen Wald – PONDUS setzt sich für nachhaltigen Klimaschutz ein

Wir nehmen unsere ökologische Verantwortung ernst und möchten einen nachhaltigen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Daher haben wir von PONDUS uns dieses Jahr zum Abschluss etwas Besonderes überlegt:

Wir unterstützen das Projekt “Plant for the Planet” und spenden für jeden aktiven PONDUS-Nutzer und jede aktive PONDUS-Nutzerin einen Baum: Mit 3.166 Bäumen pflanzen wir so einen ganzen Wald!

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie auf der Seite von “Plant for the Planet”: https://www.plant-for-the-planet.org/de/informieren/idee-ziel 

Wir möchten uns auf diesem Weg auch bei all unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern für ihr Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir freuen uns auf viele neue gemeinsame und spannende Projekte im nächsten Jahr!

Das PONDUS-Team wünscht ein schönes Weihnachtsfest und eine erholsame Zeit. Starten Sie gesund ins Jahr 2021!

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Kataloge

PONDUS erweitert Funktionen zur Katalogproduktion

Die Vorschauproduktion wird von PONDUS schon seit vielen Jahren unterstützt. In den letzten Monaten hat das PONDUS-Team die bereits vorhandenen Möglichkeiten erweitert: Druckdaten können nun über flexible Templates direkt aus Pondus heraus erzeugt werden.

Die Neuerungen bringen viele Vorteile: 

Eine Kombination verschiedener PONDUS-Module und Funktionen gewährleistet einen optimalen Prozessablauf und ein ansprechendes Ergebnis in der Vorschauproduktion.

Durch das Modul “Katalog” wird der Gestaltungsprozess verschiedenster Verkaufsunterlagen vereinfacht: Mit wenigen Klicks können aussagekräftige Kataloge zusammengestellt werden. 

In PONDUS bereits gepflegte Informationen wie bibliografische Daten, Texte und Cover werden automatisiert genutzt und eingebunden. Vorgegebene Templates vereinfachen die Katalogerstellung, lassen aber auch genug Spielraum für eine verlagsspezifische Gestaltung: Verschiedene Seitensegmente ermöglichen die individuelle Anordnung und Präsentation von Titeln auf einzelnen Seiten oder in ganzen Katalogstrecken. Flexibel konfigurierbare Farbschemata ermöglichen es, ganze Kataloge oder einzelne Themenabschnitte unterschiedlich anzulegen und hervorzuheben. Weiterhin können auch komplette individuell und vorab gestaltete Seiten im Katalog hochgeladen werden, z. B. für spezielle Marketingkampagnen.

Ein weiterer Vorteil, den die Pflege und Nutzung der Daten mit sich bringt: Metadaten stehen nun deutlich früher und in besserer Qualität für ONIX-Exporte zur Verfügung. Durch die zentrale Datenpflege reduziert sich der interne Aufwand und durch die automatisierte Produktion die externen Kosten.

Mit dem Katalogmodul können Vorlagendateien voll automatisiert direkt aus dem System heraus zu erzeugt werden. Dafür stehen Seitenaufrisse, eine Standard-Vorvorschau (Bildschirmqualität) und XML-Exporte zur Verfügung. 

Druckfähige Dateien können ebenfalls direkt aus PONDUS exportiert werden. Für diese zusätzlichen technischen Optionen wurde das Modul “Katalogproduktion” entwickelt. Darin enthalten ist die Nutzung der neu entwickelten Standardtemplates, die auch verlagsindividuell angepasst werden können. Auch die benötigten technischen Kapazitäten werden mit diesem Modul abgedeckt.

Durch diese neuen Möglichkeiten der Katalogproduktion direkt in PONDUS entfällt die oft aufwändige und nachgeordnete Gestaltung unter Einbindung von weiteren externen Programmen wie z. B. InDesign. 

Eine ganze Reihe von PONDUS-Kunden nutzt das Katalogtool zur Produktion von Verkaufsunterlagen und anderen Werbemitteln, unter ihnen auch die Bonnier-Verlage. Mit Piper hat ebenfalls einer der renommiertesten Publikumsverlage den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit PONDUS vollzogen: In PONDUS werden alle Inhalte über individuell konfigurierbare Templates in eine Druckvorstufe überführt. Der Zwischenschritt über ein Layoutprogramm entfällt. Die Piper-Herbstprogramme lagen nicht nur pünktlich in gedruckter Form vor, sie waren auch inhaltlich aktueller und verlässlicher, als es herkömmlich produzierte Vorschauen generell und besonders in dieser Situation hätten sein können. Dazu Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper

»An ihm [Korrekturprozess, Anm. d. R.] kann man vielleicht am klarsten sehen, warum sich eine solche Umstellung lohnt. Früher haben Ausdrucke die lange Reise durch den Verlag angetreten und sind dann, nach einiger Abstimmungs- und Erinnerungskommunikation, in der Grafik gelandet. Am Ende waren also alle aktuellen und präzisen Informationen Teil eines Grafikdokuments, auf das direkt kaum jemand Zugriff hatte. Jetzt ist klar: Wer etwas korrigieren oder ergänzen möchte, tut dies in PONDUS – und nur dort. Und mit einem klaren Rechtemanagement im System stellen wir sicher, dass alle sehen können, was für sie relevant ist, und bearbeiten dürfen, was sie verantworten. […] Alle machen alles gleichzeitig live und in PONDUS. So hat sich z. B. die Zusammenarbeit von Lektorat, Marketing, Presse und Vertrieb noch stärker von einem „Nacheinander“ zu einem „Miteinander“ entwickelt, von einem linearen Prozess zu einer vernetzten Kommunikation.«

Eine weitere Neuerung in PONDUS ist die Erstellung von Online-Blätterkatalogen: Mit der angebundenen Software publishing.one können aus den Katalogen in PONDUS automatisiert Blätterkataloge erzeugt werden. Damit ist der Vorschau-Korrekturprozess deutlich vereinfacht. Der Link zur digitalen Vorschau kann z. B. Autoren, Kunden und Multiplikatoren zur Verfügung gestellt werden, um die Anzahl gedruckter Vorschauen zu reduzieren. 

Das Modul “Katalog” kann einzeln lizenziert und durch eine Lizenzierung der beiden Module “Katalogproduktion” und “Blätterkatalog” vervollständigt werden. Sprechen Sie uns für die Möglichkeiten zur Lizenzierung gerne an!

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Interview

„Vom ‚Nacheinander‘ zum ‚Miteinander’“ – Piper-Vertriebsleiterin Sabrina Lessnig über die Umstellung des Vorschauprozesses

Das Interview mit Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper, finden Sie auch im Buchmarkt.
Piper hat den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit seiner Verlagssoftware PONDUS vollzogen. Anlass für unser Sonntagsgespräch mit Vertriebsleiterin Sabrina Lessnig zur Umstellung des Vorschauprozesses mitten in der Krise.
(Foto: Jennifer Endom)
Die Vorschau bzw. gedruckte Verkaufsunterlage ist ein wesentlicher Teil des Verlagsauftritts. Welchen Service möchten Sie Ihren Handelspartnern hier bieten?

Die gedruckte Verkaufsunterlage soll präzise informieren und dabei erkennbar werden lassen, mit welchen Titeln wir als Verlag besondere Erwartungen verbinden. Das leistet das vollautomatisch aus PONDUS generierte Dokument noch besser als sein Vorgänger – wie unsere Partner im Handel bestätigen. Das neue Format ist konzentrierter, die Cover kommen klarer zur Geltung, und es gibt Raum für Notizen. Man könnte sagen, das Format hat sich von der Hochglanzbroschüre weg bewegt und dadurch als Arbeitsmittel an Wert gewonnen.

„Vorschauprozess“ bedeutete für Verlage lange Zeit vor allem „Grafikprozess“. Mit Piper haben Sie den Paradigmenwechsel hin zu einem datenbasierten Prozess endgültig in diesem Jahr vollzogen. Wie kam es dazu?

Die Entscheidung dafür fiel mitten in der Krise. Und zwar sehr klar und besonnen. Irgendwann im April wussten wir: Unsere Herbsttitel werden nicht so erscheinen können, wie wir sie geplant hatten. Wir haben das Programm zwar kaum verkleinert, aber eine ganze Reihe von Titeln zeitlich verschoben. Das Layout unserer Vorschau war da schon ziemlich fortgeschritten – das noch einmal umzustellen, wäre extrem aufwendig und fehleranfällig gewesen. Da haben wir, Geschäftsführung und Abteilungsleitungen, gemeinsam entschieden: Wir ziehen die ohnehin geplante Umstellung zur vollautomatisierten Produktion einer gedruckten Verkaufsunterlage aus PONDUS vor. Und zwar auf: jetzt.

Wie hat sich das Datenmanagement dadurch verändert?

Das war kein Riesenschritt mehr. Denn zum einen hatten wir den Vorschauprozess im Zusammenspiel mit PONDUS schon vorher in weiten Teilen automatisiert. Im Frühjahr haben wir dann den letzten Schritt getan und den Umweg über eine Layoutsoftware weggelassen. Und auch in Bezug auf das Thema Metadaten waren wir gut vorbereitet, da wir unser Timing inklusive der ONIX-Meldungen schon an die Arbeit mit VLB-TIX angepasst hatten. Wir waren hier schon länger deutlich früher dran als noch vor einigen Jahren.

Wie sieht der neue Korrekturprozess aus?

An ihm kann man vielleicht am klarsten sehen, warum sich eine solche Umstellung lohnt. Früher haben Ausdrucke die lange Reise durch den Verlag angetreten und sind dann, nach einiger Abstimmungs- und Erinnerungskommunikation, in der Grafik gelandet. Am Ende waren also alle aktuellen und präzisen Informationen Teil eines Grafikdokuments, auf das direkt kaum jemand Zugriff hatte. Jetzt ist klar: Wer etwas korrigieren oder ergänzen möchte, tut dies in PONDUS – und nur dort. Und mit einem klaren Rechtemanagement im System stellen wir sicher, dass alle sehen können, was für sie relevant ist, und bearbeiten dürfen, was sie verantworten.

Was hat sich in Ihrer Novitätenkommunikation noch verändert?

Eine Entwicklung, die schon länger zu beobachten war, wurde enorm beschleunigt: Der herkömmliche Rhythmus ist für viele unserer Kunden einfach zu langsam geworden. Wir haben unsere Handelspartner in den letzten Monaten häufiger informiert und ihnen z. B. mit Hilfe unserer Unterlagen einen monatlichen Einkauf erleichtert – was sehr gut ankam! Generell geht der Trend zur „Verkaufsunterlage on demand“. Um die Vielfalt von Kundenbedürfnissen bedienen zu können, ist ein gewisser Automatisierungsgrad unerlässlich.

Das sind ja auch Vorzüge beim Einsatz von VLB-TIX …

Nachdem PONDUS als unser Metadatensystem auch die ONIX-Daten ausliefert, ergänzen sich die gedruckte Verkaufsunterlage und die intensive Nutzung von VLB-TIX für uns ganz hervorragend: sowohl auf der Ebene der Daten als auch mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kunden.

Wo liegen die deutlichsten Effizienzgewinne bei der Umstellung auf die gedruckte Verkaufsunterlage?

Diese liegen auf der Ebene der Prozesse. Bei der Vorschauanlage und den Korrekturen ist dies, wie gesagt, besonders evident. Aber die gesamte verlagsinterne Kommunikation zu Neuheiten ist schlanker geworden, und sie liefert bessere Ergebnisse! Ganz zentral ist hier das Thema Metadaten – das kann man gar nicht oft genug erwähnen. Von ihrer früheren Verfügbarkeit und höheren Qualität profitieren zeitlich als Erste unsere Key Account Manager. Aber letztlich gibt es keinen Aspekt der Verlagskommunikation, auf den sich das nicht positiv auswirkt.

Wie hat die Umstellung des Vorschauprozesses die Zusammenarbeit im Verlag verändert?

Abstrakt formuliert: hin zu synchronem kollaborativem Arbeiten. Oder einfach gesagt: Alle machen alles gleichzeitig live und in PONDUS. So hat sich z. B. die Zusammenarbeit von Lektorat, Marketing, Presse und Vertrieb noch stärker von einem „Nacheinander“ zu einem „Miteinander“ entwickelt, von einem linearen Prozess zu einer vernetzten Kommunikation. So wird für alle spürbar, was für ein gutes Ergebnis zusammenkommen muss – von allen. Gerade in der Home-Office-Situation dieses Jahres eine schöne Erfahrung!

Würden Sie mit etwas Abstand sagen, dass die Umstellung ein Kraftakt für den Verlag war?

Nein, das trifft es nicht. Eine Veränderung? Ja. Aber die war ja schon vorbereitet und wurde lediglich beschleunigt. Aber dass wir das gerade zu diesem Zeitpunkt so schnell, konsequent und gleichzeitig unaufgeregt hinbekommen haben, macht uns schon ein bisschen stolz.

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Kataloge

Innovation in der Krise: Piper produziert gedruckte Vorschauen nur noch vollautomatisiert mit PONDUS

Der Trend bei der Vorschau- und Katalogproduktion geht klar zur Automatisierung. Mit Piper hat jetzt einer der renommiertesten Publikumsverlage den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit PONDUS vollzogen. Herder nutzt diese Möglichkeit bereits seit 2019. Aufbau, Edel und weitere PONDUS-Kunden haben sich ebenfalls für eine Anpassung der Vorschauprozesse entschieden.

Piper geht bei der Erstellung von Verkaufsunterlagen jetzt den direktesten Weg: In PONDUS werden alle Inhalte über individuell konfigurierbare Templates in eine Druckvorstufe überführt. Der Zwischenschritt über ein Layoutprogramm entfällt. Das Besondere: Die Entscheidung, diese Prozessumstellung so radikal zu vollziehen, fiel mitten in der Krise. Und zwar, wie Vertriebsleiterin Sabrina Lessnig berichtet, »sehr klar und besonnen«.

»Irgendwann im April wussten wir: Unsere Herbsttitel werden nicht so erscheinen können wie geplant. Wir haben das Programm zwar kaum verkleinert, aber eine ganze Reihe von Titeln zeitlich verschoben«, erläutert Sabrina Lessnig. »Das Layout unserer Vorschau war da schon ziemlich fortgeschritten – das noch einmal umzustellen, wäre extrem aufwendig und fehleranfällig gewesen. Da haben wir, Geschäftsführung und Abteilungsleitungen, gemeinsam entschieden: Wir ziehen die ohnehin geplante Umstellung zur vollautomatisierten Produktion einer gedruckten Verkaufsunterlage aus PONDUS vor. Und zwar auf: jetzt.«

Sehr zum Nutzen der Partner im Handel. Denn die Piper-Herbstprogramme lagen nicht nur pünktlich in gedruckter Form vor, sie waren auch inhaltlich aktueller und verlässlicher, als es herkömmlich produzierte Vorschauen generell und besonders in dieser Situation hätten sein können. »Besonders gefreut haben wir uns über die Rückmeldung unserer Kunden, dass sie die gedruckte Verkaufsunterlage praktischer finden als ihren Vorgänger. Sie hat als Arbeitsmittel an Wert gewonnen.«

Eine ganze Reihe von PONDUS-Kunden nutzt das Katalogtool zur Produktion von Verkaufsunterlagen und anderen Werbemitteln, unter ihnen auch die Bonnier-Verlage. Den Schritt zur Vollautomatisierung hatte in diesem Bereich als Erster der Herder Verlag vollzogen. PONDUS-Geschäftsführer Dominik Huber ist sich sicher, dass weitere Kunden dem Beispiel von Piper und Herder folgen werden. »Die Vorzüge liegen auf der Hand: Was früher aus diversen Quellen gesammelt und in externen Grafikdokumenten gestaltet und korrigiert wurde, kann jetzt aus einer einzigen, von allen gepflegten Quelle direkt in eine individualisierbare Gestaltung fließen. Zudem sind dank dieses Prozesses Metadaten sehr viel früher für ONIX-Exporte verfügbar. Gleichzeitig steigt ihre Qualität enorm.«

»Dass wir diese Umstellung irgendwann vollziehen würden, wussten wir«, so Sabrina Lessnig. »Aber dass wir das zu diesem Zeitpunkt so schnell, konsequent und gleichzeitig unaufgeregt hinbekommen haben, macht uns schon ein bisschen stolz. Und nachdem PONDUS als unser Metadatensystem auch die ONIX-Daten ausliefert, ergänzen sich die gedruckte Verkaufsunterlage und die intensive Nutzung von VLB-TIX für uns ganz hervorragend: sowohl auf der Ebene der Daten als auch mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Das ist der Weg, für den wir uns entschieden haben. Und er hat sich in diesem so besonderen Jahr hervorragend bewährt.«

Lesen Sie das vollständige Interview mit Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper, im Buchmarkt.

PONDUS ist eine komplett internetbasierte Verlagssoftware. Zum Kundenkreis zählen aktuell rund 40 Verlage. Zu ihnen gehören neben den Verlagsgruppen Bonnier und Holtzbrinck u. a. die Verlage Aufbau, Edel, Ernst Klett, Frech, Herder, Kein & Aber, Mare und Stiftung Warentest.
PONDUS unterhält Standorte in Hannover und München.

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News

Know-how für den „Verlag der Zukunft“ – neue Themen der PONDUS-Webinarreihe

In Zusammenarbeit mit der future!publish Academy und dem DIGITAL PUBLISHING REPORT präsentiert PONDUS im Herbst zwei Webinare zu zentralen Zukunftsthemen der Publishing-Branche. 

Den Auftakt macht KI-Expertin Lena Fehlhaber (Leibniz Universität Hannover) am 6.10.2020 mit Besser entscheiden: Was KI Verlagen wirklich bringt. Wer sich dem Thema vorab nähern möchte, kann ab sofort an einer Blitzumfrage des DIGITAL PUBLISHING REPORT teilnehmen.

Am 3.11.2020 geben Philipp Lindinger (Geschäftsleitung Marketing & Sales sowie Human Resources & Finance, Verlag Herder GmbH) und Björn Mahler (Agile Coach und Teamleiter, PONDUS) Einblicke in den Change-Prozess, den sie gerade gemeinsam bei Herder vollziehen: Bessere Prozesse – die agile Neuorganisation eines Verlags (am Beispiel Herder).

Beide Webinare sind kostenlos!

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse beider Webinare, ergänzt um Updates, werden von DIGITAL PUBLISHING REPORT und PONDUS gemeinsam in einer Session der future!publish am 14./15. Januar 2021 präsentiert.

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