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Innovation in der Krise: Piper produziert gedruckte Vorschauen nur noch vollautomatisiert mit PONDUS

Der Trend bei der Vorschau- und Katalogproduktion geht klar zur Automatisierung. Mit Piper hat jetzt einer der renommiertesten Publikumsverlage den Schritt zur vollautomatisierten Produktion von gedruckten Verkaufsunterlagen mit PONDUS vollzogen. Herder nutzt diese Möglichkeit bereits seit 2019. Aufbau, Edel und weitere PONDUS-Kunden haben sich ebenfalls für eine Anpassung der Vorschauprozesse entschieden.

Piper geht bei der Erstellung von Verkaufsunterlagen jetzt den direktesten Weg: In PONDUS werden alle Inhalte über individuell konfigurierbare Templates in eine Druckvorstufe überführt. Der Zwischenschritt über ein Layoutprogramm entfällt. Das Besondere: Die Entscheidung, diese Prozessumstellung so radikal zu vollziehen, fiel mitten in der Krise. Und zwar, wie Vertriebsleiterin Sabrina Lessnig berichtet, „sehr klar und besonnen.“

„Irgendwann im April wussten wir: Unsere Herbsttitel werden nicht so erscheinen können wie geplant. Wir haben das Programm zwar kaum verkleinert, aber eine ganze Reihe von Titeln zeitlich verschoben“, erläutert Sabrina Lessnig. „Das Layout unserer Vorschau war da schon ziemlich fortgeschritten – das noch einmal umzustellen, wäre extrem aufwendig und fehleranfällig gewesen. Da haben wir, Geschäftsführung und Abteilungsleitungen, gemeinsam entschieden: Wir ziehen die ohnehin geplante Umstellung zur vollautomatisierten Produktion einer gedruckten Verkaufsunterlage aus PONDUS vor. Und zwar auf: jetzt.“

Sehr zum Nutzen der Partner im Handel. Denn die Piper-Herbstprogramme lagen nicht nur pünktlich in gedruckter Form vor, sie waren auch inhaltlich aktueller und verlässlicher, als es herkömmlich produzierte Vorschauen generell und besonders in dieser Situation hätten sein können. „Besonders gefreut haben wir uns über die Rückmeldung unserer Kunden, dass sie die gedruckte Verkaufsunterlage praktischer finden als ihren Vorgänger. Sie hat als Arbeitsmittel an Wert gewonnen.“

Eine ganze Reihe von PONDUS-Kunden nutzt das Katalogtool zur Produktion von Verkaufsunterlagen und anderen Werbemitteln, unter ihnen auch die Bonnier-Verlage. Den Schritt zur Vollautomatisierung hatte in diesem Bereich als Erster der Herder Verlag vollzogen. PONDUS-Geschäftsführer Dominik Huber ist sich sicher, dass weitere Kunden dem Beispiel von Piper und Herder folgen werden. „Die Vorzüge liegen auf der Hand: Was früher aus diversen Quellen gesammelt und in externen Grafikdokumenten gestaltet und korrigiert wurde, kann jetzt aus einer einzigen, von allen gepflegten Quelle direkt in eine individualisierbare Gestaltung fließen. Zudem sind dank dieses Prozesses Metadaten sehr viel früher für ONIX-Exporte verfügbar. Gleichzeitig steigt ihre Qualität enorm.“

„Dass wir diese Umstellung irgendwann vollziehen würden, wussten wir“, so Sabrina Lessnig. „Aber dass wir das zu diesem Zeitpunkt so schnell, konsequent und gleichzeitig unaufgeregt hinbekommen haben, macht uns schon ein bisschen stolz. Und nachdem PONDUS als unser Metadatensystem auch die ONIX-Daten ausliefert, ergänzen sich die gedruckte Verkaufsunterlage und die intensive Nutzung von VLB-TIX für uns ganz hervorragend: sowohl auf der Ebene der Daten als auch mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Das ist der Weg, für den wir uns entschieden haben. Und er hat sich in diesem so besonderen Jahr hervorragend bewährt.”

Lesen Sie das vollständige Interview mit Sabrina Lessnig, Vertriebsleitung Piper, im Buchmarkt.

PONDUS ist eine komplett internetbasierte Verlagssoftware. Zum Kundenkreis zählen aktuell rund 40 Verlage. Zu ihnen gehören neben den Verlagsgruppen Bonnier und Holtzbrinck u. a. die Verlage Aufbau, Edel, Ernst Klett, Frech, Herder, Kein & Aber, Mare und Stiftung Warentest.
PONDUS unterhält Standorte in Hannover und München.

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